Apple iPod shuffle & “iMac shuffle”

Apple iPod shuffle beideDer Apple iPod shuffle hat eine Überarbeitung erfahren und ist nun in einem noch kleineren Gehäuse untergebracht, verfügt aber über die doppelte Speicherkapazität. 45,2 mm x 7,8 mm sind die Abmaße des neuen iPod shuffle, der mit 4 GB einiges an Musik wegspeichern kann und auch wieder einen Clip zum einfachen Mitführen (z.B. beim Joggen) hat. Außerdem zu erwähnen ist das VoiceOver, das den aktuellen Titel und die Playliste ansagen kann (was auch auf deutsch funktioniert).

Der Preis des neuen iPod shuffle beträgt 75 Euro im Gegensatz zu den 49 Euro, die für einen iPod shuffle der 2. Generation in der Minimalkonfiguration mit 1 GB Speicher fällig wurden. Dieser ist vorerst jedoch auch weiterhin bestellbar. Eine Gravur kann beim Kauf auch beim neuen iPod shuffle kostenlos aufgebracht werden.

iPod shuffle Hand

Nur Spaß mit originalen Apple-Kopfhörern

Negativ fällt auf, dass es zwar möglich ist, gewöhnliche Kopfhörer im 3,5″-Klinke-Format anzuschließen, aber da Apple nun auf das Eigenformat setzt – das gleichzeitig die Steuerung ermöglicht – macht das nicht viel Sinn. Der Player spielt wohl auch Musik ab, wenn ein herkömmlicher Kopfhörer eingesteckt wird, aber eine Steuerung ist aufgrund fehlender Bedienelemente dann nicht möglich. Schade.

iPodShuffle Kopfhörer

iPodShuffle mit Kopfhörern

Zu den technischen Daten des iPod shuffle »

Die direkte Antwort auf den iPod shuffle: der iMac shuffle

Dann gab es unmittlbar im Anschluss an die Veröffentlichung noch eine weitere Neuerung, die sich niemand entgehen lassen sollte, der auf Apple Hardware steht: den “iMac shuffle”. Ja, richtig gelesen, den gibt es jetzt auch:

zum iMacShuffle » :D

3 Kommentare to “Apple iPod shuffle & “iMac shuffle””

  1. René

    Mrz 13th, 2009

    Oh Mann, das ist wieder typisch Apple. Warum in aller Welt geht man wieder einen Schritt zurück? Warum muss die Fernbedienung fest mit dem Kopfhörer verbunden sein? Mein Gott, die Zeiten sind vorbei. Hersteller von Handys und anderen MP3-Playern haben aus der Vergangenheit gelernt und ermöglichen zumindest den Anschluss eines eigenen Kopfhörers an die Fernbedienung.

    Erstens kann ich nicht nachvollziehen, warum man überhaupt die Bedienelemente am Gerät entfernt hat (ist dem wirklich so?). Und zweitens ist doch der Kopfhörer genau das, was als erstes ausgetauscht wird (wegen defekt, eigener Kopfhörer usw.).

    Die Zeiten, wo ich neidisch und wohlwollend auf Apple-Hardware geschaut habe, sind definitiv vorbei. Das hat mit dem neuen iPhone angefangen, setzt sich nun mit den neuen Notebooks und iPod-Shuffle weiter. Von allen Apple-Produkten interessiert mich momentan nur noch der iPod-Touch. Fehlt nur noch, dass Apple das Macbook Wheel in Serienproduktion gibt.

  2. Gabriel

    Mrz 13th, 2009

    > warum man überhaupt die Bedienelemente am Gerät entfernt hat
    > (ist dem wirklich so?).

    Ja, das ist so. Aus der Beschreibungsseite von Apple:

    “Um den kleinsten iPod der Welt zu bauen, haben wir die Bedienelemente vom iPod shuffle an das Ohrhörerkabel verlegt.”

    Warum Apple das macht liegt auf der Hand: mehr Umsatz mit eigenen Zubehörprodukten. Ich nehme an es wird bald Produkte von anderen Herstellern geben, die das gleiche leisten.

  3. René

    Mrz 13th, 2009

    Es wäre doch wohl ein “Leichtes” gewesen, die Bedienelemente auf eine der runden Kanten zu legen. Das sieht optisch gut aus (mit etwas Zeit und nem Bildbearbeitungsprogramm könnte man nen Entwurf erstellen) und ist funktional.

    Dass ein Unternehmen mehr Umsatz machen will, ist klar. Das kann sich aber sehr schnell ins Gegenteil umdrehen. Es gibt immer mehr “untypische” Apple-User, die in Sachen Preis und unverzichtbarem Zubehör nicht so resistent sind, wie klassische Apple-User. Irgendwann denkt man an alternative Produkte, die es mehr und mehr gibt.

    Außerdem: Warum sollte andere Hersteller die gleiche Strategie verfolgen? Sie haben es doch schon mal versucht. Ich kann mich an Handys von SonyEricsson erinnern, welche Bedienelemente an den Kopfhörern hatten. Die Kopfhörer waren schlecht und gingen schnell kaputt. Ein Saturn-Mitarbeiter erzählte mir, dass viele Kunden das Problem hatten, aber keiner einen neuen Kopfhörer von SonyEricsson kaufen wollte. Daraufhin änderte SonyEricsson die Strategie und ermöglichte das Anschließen eines eigenen Kopfhörers an die Fernbedienung. Das ist ein guter Kompromiss. Apple verzichtet auf Kompromisse und zwingt den Konsumenten zum Kauf eigener Produkte. Sowas nenn ich nicht fortschrittlich, sondern pure Gier nach Gewinn.

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