ASUS Eee Box

von Gabriel am 24.09.2008

Seitdem ASUS nach dem durchschlagenden Erfolg der EeePC-Reihe die Eee Box angekündigt hatte, ist einiges passiert. Zum Beispiel ist Dell mit dem Studio Hybrid auf den Markt gekommen und das Interesse an kompakten Rechner-Lösungen – vor allem für den Entertainment-Bereich – ist weiter gestiegen. Nun hat ASUS die EeeBox offiziell vorgestellt und das Gerät soll ab Mitte Oktober erhältlich sein.



Wie im ASUS EeePC 1000H oder Acer Aspire one werkelt in dem Gerät das für Office- und Multimedia-Aufgaben gewappnet sein soll ein Intel Atom-Prozessor N270 mit 1,6 GHz. Als sogenannter Mini-Desktop PC wird das neue Mitglied der Eee-Familie angepriesen.

7 Sekunden bis zum Browsen

Das Gerät wird wahlweise mit Linux oder Windows XP ausgeliefert. Die “ASUS Express Gate Technologie”, mit der sich die Eee Box in 7 Sekunden einsatzbereit schalten lässt, ist leider nur für die Windows-Version erhältlich. Mit einer Art “Mini-Betriebs-System” lassen sich Funktionen wie Webbrowser, Instant Messaging oder Fotoverwaltung starten. Per Knopfdruck lässt sich dann auch der Rest des Betriebssystem laden.

Mit lediglich 26db während des Betriebs stört das Lüftergeräusch auch beim Einsatz der Eee Box zum Filme gucken oder Musik hören im Wohzimmer nicht.

Spezifikation der ASUS Eee Box B202:

  • Prozessor: Intel® Atom N270 (1.60 GHz, 533 MHz FSB)
  • Arbeitsspeicher: 1024 oder 2048 MB DDR2 (Windows-, Linux-Version)
  • Festplatte: 160 GB S-ATA, 5400 U/min (2,5“)
  • Netzwerk: 10/100/1000 MBit/s
  • WLAN 802.11n (/b/g/n)
  • Schnittstellen vorn: 2 x USB, Card Reader (SD, SDHC, MS, MS-Pro, MMC), Kopfhörer, Mikrofon
  • Schnittstellen hinten: DVI, 2 x USB, LAN RJ45, Line Out (S/PDIF)
  • Netzteil: 65 Watt
  • Größe: 222 x 178 x 27,4 mm (mit Standfuß)
  • Gewicht: ca. 1,3 kg
  • Maus und Tastatur enthalten

Preis der ASUS Eee Box

Die Eee Box B202 kostet mit Windows XP laut empfohlenem Verkaufspreis 269,- Euro. Diese Version ist allerdings nur mit 1.024 MB RAM bestückt, im Gegensatz zur Linux-Versioin der Eee Box, in der 2.048 MB zum zügigen Arbeiten verhelfen sollen und die für 259,- Euro zu haben sein wird.

Fazit: ein kompaktes Gerät, dass die Eee-PC-Familie würdig erweitert. Einzig der etwas “unförmige” Ständer könnte sich als Problem herausstellen, wenn das Gerät in einer schmalen Nische Platz finden soll. Aber für diesen Zweck lässt er sich vermutlich einfach abnehmen.

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2 Kommentare to “ASUS Eee Box”

  1. [...] hat sich Microsoft inzwischen gewehrt, indem keine neuen XP Lizenzen mehr vergeben werden. Eine Ausnahme wurde lediglich für die Asus EEE Box gemacht: Weil Vista die Atom CPU in die Knie zwingt, hat [...]

  2. René

    Okt 9th, 2008

    Folgende Meldung: ASUS warnt vor Virus auf EeeBox.

    Tja, das hat man davon, wenn man wieder auf Windows XP setzt. Ein weiterer Indiz dafür, dass man besser das Linux-Modell wählen sollte? Leider ist die technisch gesehen dem Windows-Modell unterlegen. :-(

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