Bald im Kino?: “What’s in the Box?”
von Gabriel am 09.04.2009
Der Niederländer Tim Smit hat mit einem angeblichen Gesamt-Budget von nur 150 Euro einen Kurzfilm produziert, der ihm möglicherweise die Aufmerksamkeit von “den richtigen Leuten” in Hollywood einbringen könnte. Er will seine Idee gern viel größer Produzieren, vielleicht ja sogar als Kinofilm?
Hier der 9-minütige Kurzfilm “What’s in the Box?” zum Anschauen:
YouTube Testfilm What's in the Box auf Youtube
Die Produktionskosten von 150 Euro für den Kurzfilm sind natürlich nicht ganz realistisch angesetzt, denn wenn man sich die zig Stunden vorstellt, die der Mann vor 3DStudioMax und AfterEffects gesessen hat, damit dieses Ergebnis herauskommt, dann dürfte das deutlich darüber liegen. Trotzdem ist und bleibt das Internet eine gute Möglichkeit in recht kurzer Zeit mit engagierter Eigenleistung einerecht große Aufmerksamkeit zu erreichen (das Video bei Youtube hat bereits über 1 Mio Views und fast 10.000 Kommentare). Wir sind gespannt wie es für Tim und seine Film-Idee weitergeht.
via: Meinungs-Blog
Schräge (atmende?) Website zum Film »
Deine Meinung zur Idee des Kurzfilms? Her damit!






René
Apr 15th, 2009
Inhaltlich als auch visuell hat mich dier Clip jetzt nicht umgehauen. Mein Verlangen nach dem Inhalt der Box ist quasi NULL. Und die Idee “Low Budget -> YouTube -> Erfolg” ist auch nicht so neu. Warum muss eigentlich immer alles, was zig Views und Kommentare bekommt, als tolle Idee bzw. genialer Einfall gehypt werden? Und warum schreibt man in diversen Blogs darüber? Und warum, bitteschön, regen sich Leute wie ich immer wieder darüber auf? *kopfschüttel*
Naja, wer schon länger im Netz unterwegs ist, weiß, dass derlei Filme nicht neu sind. Vielleicht ist das hier auch nur eine Art “virales Marketing” zu einem gerade in Produktion befindlichen Film. Der Hype darum macht mich stutzig.
Wie dem auch sei, ich schau mir lieber noch mal den Streifen “Star Wreck” an. Der hat es auf jeden Fall verdient, im Kino gezeigt zu werden.
Gabriel
Apr 15th, 2009
Möglich ist einiges – so auch, dass es sich um eine von langer Hand geplante Produkt-Einführungs-Strategie handelt.
Ebenso möglich ist allerdings, dass sich da wirklich ein junger niederländischer Mensch Gedanken gemacht hat, seine Ideen in viel Hingabe, Hilfe von Freunde und stundenlanger Kleinarbeit vorm Rechner umgesetzt hat, um seinem Ziel ein Stück näher zu kommen.
Solange ich nichts Gegenteiliges entdecke, hat er dafür meinen absoluten Respekt und meine uneingeschränkte Begeisterung.