Browser-Auswahl verhilft Opera zu mehr Nutzern

von Gabriel am 23.03.2010

Kurz nachdem der “Ballot Screen” umgesetzt wurde, also jene Zwischenseite, die den Nutzer einer frischen Windows-Installation zwingt, sich für einen Browser zu entscheiden, und so fest verankert im Betriebssystem die Wahlmöglichkeit für den normalen Nutzer schafft, wurde klar, dass die Nutzer tatsächlich von dieser Möglichkeit gebrauch machen.

Wie BBC in einem Artikel auf der Website berichtet wird, ist die Zahl der Opera-Downloads mehr als doppelt so hoch, wie vor der Änderung hin zur 12-fachen Browser-Auswahl seit ersten März dieses Jahres. Der Opera CTO Håkon Wium Lie sieht darin eine Bestätigung seiner Vermutung, dass die Nutzer durchaus bereit sind, Alternativen auszuprobieren, wenn sie die Möglichkeit dazu bekommen.

Es sieht also ganz danach aus, als hätte die 2007 von Opera Software eingereichte Beschwerde über Microsoft, die dann zur Etablierung der Browserwahl führte, genau das Ziel erreicht, mehr Nutzer für den eigenen Browser als Alternative zum Internet Explorer zu begeistern. Wir sind gespannt, inwieweit das die realen Nutzungszahlen für Webseiten verändert und ob Opera auch mittelfristig von der Entwicklung profitieren kann.

Beitrag zum Thema bei bbc.co.uk (englisch)

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