Google Chrome Browser

von Gabriel am 04.09.2008

Google Chrome - der neue Browser von Google – der die Weblandschaft nun bereichert, hat in den ersten Reviews überwiegend positiven Anklang gefunden. Besonders das übersichtliche Bedienkonzept und die Geschwindigkeit werden gelobt.



Google Chrome basiert auf der WebKit Engine, die auch im Safari zum Einsatz kommt und ist bei JavaScript-Operationen sehr schnell, wie verschiedene Benchmarks zeigen. Diese Fähigkeiten sind besonders bei modernen Webapplikationen wie Google Mail oder Google Reader sehr gefragt.

Google Chrome Browser kostenlos herunterladen

Der Download des Browsers ist kostenlos und derzeit für Windows verfügbar. Es gibt auch Bestrebungen den Browser unter den Betriebssystemen MacOS und Linux verfügbar zu machen. Nach der Installation kommt der Browser sehr übersichtlich daher:

Besonderheiten von Google Chrome

Bei Chrome wurden etliche Features anderer Browser “entlehnt” und mit einigen Neuerungen zur besseren Übersicht kombiniert:

  • Schnellwahl (siehe Opera oder FF-Erweiterung “Fast Dial”)
  • Adressleiste ist gleichzeitig ein Suchfeld das mit Empfehlungen arbeitet (Google Suggestions oder Adressleiste im FF3)
  • Reload und Abbrechen nur EIN Button (wie bei Opera)
  • Tabs befinden sich über der Adressleiste (was auch aus logischer Sicht mehr Sinn macht)
  • Inkognito-Fenster (Aufrufe, die nicht in der Chronik gespeichert werden, wie “privates Surfen” im Safari)
  • etc.

Natürlich enthält der Browser auch die von Google ins Leben gerufene Erweiterung Gears, die u.a. eine Offline-Benutzung von unterstützenden Webapplikationen ermöglicht.

Noch ein Webbrowser neben Internet Explorer, Firefox, Safari, Opera & Co.?

Auch wenn die Meldung für viele unerwartet kam, so ist der Schritt durchaus verständlich aus Googles Sicht. Applikationen wie Google Mail, kontextsensitive Werbung oder die Suchmaschine selbst, all das wird mit dem Webbrowser genutzt. Der Webbrowser ist die Schnittstelle zwischen Mensch und Internet also quasi das Betriebssystem der mittelfristigen Zukunft.

Ob der Browser neben den bestehenden Lösungen tatsächlich eine Chance hat, wird allein die Zeit zeigen. Der erste Eindruck ist überwiegend gut, viel besser hätte der Start für Google wohl kaum laufen können.

Kritik an Google Chrome

Kritik am Projekt richtet sich hauptsächlich gegen die Nutzungsbedingungen, in denen Google sich angeblich das Recht zur Weiterverwendung der vom Nutzer übermittelten Daten zusichert. Auch das angepriesene Feature, dass nur einzelne Tabs “abstürzen” können, wurde bereits widerlegt, indem die ganze Anwendung durch das Aufrufen einer bestimmten URL zum Absturz gebracht werden kann.

Zum Download von Google Chrome »

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