Für Leute mit Platz in der Hose: Nokia N95 8GB

von Gabriel am 11.04.2008

Bis zum Zeitpunkt als das Nokia “Tube” angekündigt wurde, galt das Nokia N95 als Gegenpart des finnischen Handyherstellers zum iPhone, wenn auch nicht mit berührungsempfindlichem Screen, aber doch mit GPS und UMTS (was beim iPhone viele so schmerzlich vermissen).

Äußerlich kann das N95 kaum mit dem iPhone mithalten, es wirkt wesentlich klobiger und auch die Bedienoberfläche kommt weniger sexy als das iPhone daher.

Nokia N95 8GB side



Nokia N95 offenEin “Doppel-Slider”

Ob dieses “doppelte Sliden” sinnvoll ist (das N95 kann nach beiden Seiten aufgeschoben werden) müssen die Poweruser beurteilen, die diese Funktionen nutzen. Mir ist dieses Aufschieben um die Media-Tasten freizulegen jedenfalls eher unangenehm aufgefallen, ein Media-Player lässt sich auch komfortabel über andere Tasten steuern.

Das Nokia N95 8GB

Nokia N95 8GB

Im direkten Vergleich in der Redaktion zeigt sich das N95 noch deutlich dicker als das Nokia N70, was ja selbst auch nicht gerade “schmal auf der Brust” ist:

Nokia N95 und N70 im Vergleich

Das Nokia N95 ist mit dem Symbian Series 60 Betriebssystem ausgestattet, das sich in etlichen früheren Geräten bewährt hat (hier allerdings in der Version 3). Es lassen sich also problemlos entsprechende Applikationen nachinstallieren.

Andere erwähntenswerte Features:

  • EDGE, HSDPA in UMTS-Netzen
  • Infrarot, Bluetooth, Mini-USB
  • WLAN
  • Display mit 240×320 Pixeln (iPhone: 320x480 Pixel – also doppelt so gross)
  • GPS-Empfänger
  • integrierte 5 Megepixel-Kamera (das iPhone hat 2M-Pixel)

Kommentar: Uns ist das Handy einfach zu klobig, auch wenn die Funktionalität natürlich erst mal von Apple und anderen Herstellern erreicht werden muss. Wer z.B. GPS benötigt, für den Tritt das Design eventuell eher in den Hintergrund.

Hierbei zeigt sich aber recht deutlich, dass der Funktionsumfang nur eine Seite der Medaille darstellt. Die andere – nicht weniger wichtige – Seite ist, wie sich das Gerät anfühlt, ob sich die gewünschen Aufgaben möglichst einfach erledigen lassen – und da hat das iPhone unserer Meinung nach die Nase vorn.

Eigener Kommentar dazu? Her damit!

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