Nokia N97 mit Skype nicht bei T-Mobile & Vodafone
von Gabriel am 11.05.2009
Die größten beiden deutschen Netzbetreiber wollen erwartungsgemäß nicht einfach kampflos auf die Einnahmen durch Telefonminuten verzichten. Da das Nokia N97 mit der Kommunikations-Software Skype ausgestattet ausgeliefert werden soll, wäre in Verbindung mit einer Datenflatrate quasi unlimitiertes Telefonieren möglich ohne die Gebühren dafür entrichten zu müssen. Zugleich könnten die Nutzer durch die Inegration der Skype-Kontakte ins eigene Adressbuch sehen, welche Gesprächspartner gerade verfügbar (quasi online) sind.

Das gefällt den Mobilfunk-Unternehmen gar nicht und sowohl T-Mobile als auch Vodafone kündigten an, das Nokia N97 daher nicht ins eigene Programm aufzunehmen, weil man sich nicht den Markt kaputt machen lassen wolle.
Ähnlich dem Verschlafen des Trends in der Musikindustrie scheinen jetzt die Netzbetreiber am Thema vorbei zu argumentieren und an alten Mustern festhalten zu wollen. Marktanalysen sagen jedenfalls deutlich voraus, dass in zehn Jahren der Großteil der mobilen Telefonkommunikation über das Internet abgewickelt werden wird.
Es darf gespannt erwartert werden, wie lange sich die Unternehmen gegen den Fortschritt und somit die eigenen Kunden wehren können.
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