Powermat: Gadgets drahtlos aufladen
von Gabriel am 12.01.2009
Das ewige Kabelgefummel kann einem schon manchmal auf die Nerven gehen, wenn mehr als ein oder zwei Engeräte stromhungrig den Alltag begleiten. Besonders bei der mobilen Internet-Nutzung von Handies verbrauchen diese mehr Akku-Power als dem Besitzer lieb ist. Und dann geht die mühselige Suche nach dem passenden Netzadapter los, inklusive Entwirren der total verknäuelten Zuleitung. Noch dazu sind ständig alle Steckdosen belegt…Zugegebenermaßen ein wenig zugespitzt die Darstellung, aber dieses Problem hat ein amerikanischer Hersteller erkannt und flugs ein passendes Produkt draus gemacht: POWERMAT.

Die Idee dahinter ist ebenso einfach wie sinnvoll: es handelt sich um eine einfache Unterlage, die erkennen kann, wann sich ein entsprechendes Device darauf befindet und dieses dann automatisch aufläd.
Das folgende Video demonstriert die Vorteile anschaulich:
Ganz so einfach wie es auf den ersten Blick aussieht, ist es natürlich nicht: es werden spezielle Hüllen bzw. Adapter (huch, sieh an…) benötigt, die dann mit dem jeweiligen Endgerät verknüpft werden. Wie im Video zu sehen könnte dies aber durch eine dezente Hülle geschehen (z.B. beim iPhone), was dann im Alltag dem “drahtlosen Laden” schon sehr nahe käme.

Elektromagnetische Induktion zur Übertragung der Energie
Das System greift auf Verfahren der Elektromagnetischen Induktion zurück, daher sind diese zusätzlichen Teile notwendig, denn wirklich drahtlos kann natürlich auch im Jahr 2009 der Strom noch nicht übertragen werden (zumindest nicht für diesen Anwendungsfall).
Preis und Verfügbarkeit von Powermat
Ein Preis ist bisher nicht bekannt, aber das Gerät soll bis zum Herbst dieses Jahres online auf der Website des Herstellers bestellbar und in den Geschäften erhältlich sein. Bisher wirkt das Ganze eher wie eine Studie mit hübschem Imagefilm. Bald wird sich zeigen, wie die Geräte in der “realen Welt” ankommen und ob die Leistung wie vorgestellt geliefert werden kann.

Zukunft des “Drahtlosen Ladens” (“Wireless Charging”)
Der Hersteller hat auf jeden Fall noch viel mehr vor, es soll möglich sein die dünnen zur Induktion nötigen Folien direkt in Geräte einzubauen und Ladeports an verschiedenen Stellen im Haus unterzubringen (z.B. Wände und Tischplatten). Außerdem sollen die Geräte sogar Möglichkeiten zur Übertragung von Daten geben, um z.B. den iPod zu syncen oder ähnliches. Genug Möglichkeiten zur Weiterentwicklung sind also da, wenn das Gerät einmal auf dem Markt ist und funktioniert.
Zur Seite des Powermat-Herstellers (englisch)
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Airnergy wandelt WLAN-Signale in Strom um | Basic Thinking Blog
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[...] Der portable Auflader sammelt sämtliche WLAN-Signale ein – verschlüsselt oder unverschlüsselt – und macht aus ihnen nutzbaren Strom. Der Akku in seinem Inneren wird auf diese Weise immer wieder automatisch neu aufgeladen, sobald das Gerät in die Nähe von Hotspots kommt. Laut OhGizmodo wurde auf der CES demonstriert, wie der Airnergy Charger die Akku-Energie eines BlackBerry in nur 90 Minuten von 30 Prozent auf 100 Prozent aufpumpte. Man stelle sich vor, wie klasse das dann eigentlich zu Hause funktionieren müsse. Das Handy auf den Küchentisch gelegt (der Router läuft eh die ganze Nacht) und am Morgen ist das Ding aufgeladen – wesentlich bequemer als die bisherigen Drahtlos-Lösungen. [...]