Virtuelle Freundin fürs Bett
von Gabriel am 26.05.2008
Ein 28-jähriger Student aus New York hat jetzt seiner abendlichen Einsamkeit ein Ende gemacht und das Problem selbst in die Hand genommen: Er hat sich kurzerhand eine virtuelle Freundin gebaut, die ihm abends im Bett zumindest die Illusion eines weiblichen Gegenübers verschaffen kann. So oder so ähnlich könnte man sein Engagement verstehen, das nun eine recht ungewöhnliche Installation hervorbrachte.

Die Projektion einer schlafenden Frau soll das Gefühl geben, dass die Person im Bett nicht allein ist. Steigt jemand ins Bett, “bewegt” sich die projezierte Frau, um möglichst dicht bei dem anderen zu sein.
Das Projekt wurde vom Macher uns gegenüber als Kunst-Installation klassifiziert und nicht als Produkt für einsame Menschen. Die interaktive Installation “In Bed” hat Drew Burrows aus experimentellen Gründen erstellt, er interessiert sich für interaktives Video und Bewegungs-Analyse (Motion Capturing). Zukünftig will er weiter an derartigen Projekten arbeiten, die auch Klänge berücksichtigen.

Wie funktioniert die virtuelle Freundin?
Mit einem Projektor wird das vorher in verschiedenen Positionen aufgenommene Bild einer schlafenden Frau auf das Bett geworfen. Eine Infrarot-Kamera neben dem Projektor liest die Lage der “echten” Person. Damit werden Position und Bewegung der schlafenden Frau entsprechend angepasst.
Es gibt ein Video das die “Funktionalität” darstellt:
vimeo Virtual Girlfriend "In Bed"
Wie findest Du die Idee einer virtuellen Freundin? Coole Idee oder totaler Schrott?






Chris
Mai 30th, 2008
hee, echt cool, schade nur , dass der Projektor keine 3-D Bilder erzeugt,
mark
Jan 11th, 2009
wär geiler wänn se 3d un nackt wär